Heute vor zwei Wochen… am 3.2.2010, Ausschiffung und Antritt der Heimreise.
Bereits um 7:00 Uhr mussten die Kabinen geräumt sein, daher war ein frühes, aber ausgiebiges Frühstück angesagt. Gegen 9 Uhr verliessen wir dann die MS Delphin mit Sack und Pack. Wir fuhren direkt zum Flughafen und checkten erstmal ein und bezahlten die Flughafensteuern. Nun hatten wir noch einige Stunden Zeit bis zu unserem Abflug, also fuhren wir mit Alex in die Stadt, wo er uns absetzte. Alex flog erst einen Tag später, er fuhr mit seinem Mietwagen noch zur Estancia Haberton, 85 km von Ushuaia entfernt. Wir machten noch eine Stadtrundfahrt,
Ushuaia City Tour Doppeldecker
kehrten noch einmal zum Mittagessen im Ramos Generales ein,
Ramos Generales Ushuaia
und machten uns dann auf zum Flughafen. Dort hiess es dann “Auf Wiedersehen Ushuaia”
Auf Wiedersehen Ushuaia und Feuerland
Nach rund 24 Stunden unterwegs (Ushuaia-Buenos Aires-Frankfurt) waren wir dann wieder Zuhause in Frankfurt.
Heute vor zwei Wochen… am 2.2.2010 fuhren wir, nach einer Nacht auf Reede bei Puerto Williams, durch den Beagle Kanal zur Strasse der Gletscher. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann Ushuaia.
Der Beagle Kanal ist ein altes Gletschertal, welches jetzt mit Meerwasser geflutet ist. Er erstreckt sich über rund 250km von Ost nach West. Beagle Kanal bei Wikipedia (mit Karte).
Gletscher im Beagle Kanal:
Strasse der Gletscher - Beagle Kanal
Strasse der Gletscher - Beagle Kanal
Strasse der Gletscher - Beagle Kanal
Während der Fahrt gab es eine Art Frühschoppen, hier hatte der Dekorateur in der Küche sich mal wieder übertroffen:
Deko am Buffet
Deko am Buffet
Er ist übrigens gelernter Tischler/Holzschnitzer. Jetzt schnitzt er Wassermelonen und andere Nahrungsmittel.
Bis zum Abendessen waren noch einige Stunden Zeit, diese nutzten wir für einen Besuch im Museum. Das Museo del Presidio/Museo Maritimo de Ushuaia ist im alten Gefängnis untergebracht.
Museo del Presidio/Museo Maritimo de Ushuaia
Museo del Presidio/Museo Maritimo de Ushuaia
Abends, nach dem Abendessen, ging es dann ans Kofferpacken. Diese mussten in der Nacht zum entladen rausgestellt werden.
…strahlender Sonnenschein, Temperaturen um 8 Grad und kaum Wind; ein Wetter was hier nur wenige Tage im Jahr mal vorkommt.
Kap Hoorn Leuchtturm
Nachdem wir nach der Anlandung 160 Stufen die Klippen heraufgestiegen waren, besuchten wir den alten Leuchtturm, sowie das Denkmal der Kap Hoornier-Vereinigung für die Seefahrer die an Kap Hoorn in der See ihr Grab fanden.
Kap Hoorn vs. Kap Horn: Das Kap wurde von Willem Cornelisz Schouten und Jakob Le Maire 1616 umrundet. Diese benannten es nach Ihrem Heimatort “Hoorn” in Holland. (Der Name Hoorn bedeutet ebenfalls Kap/Landzunge… Also Kap Kap )
Ein Seetag in der Drake Passage… Nachdem auf der Reise in die Antarktis die Drake Passage untypisch ruhig war, zeigte sie sich auf dem Rückweg aufgewühlter. Das nahm einige Passagiere etwas mit… Hab ich dann am nächsten Tag, als ich wieder fit war, gehört
Heute vor zwei Wochen… am 30.1.2010: Passage des Lemaire Kanals, Petermann Insel und ukrainische Forschungsstation Vernadsky
Früh am morgen passierten wir den Lemaire Kanal, mit 13 km Länge, an der schmalsten Stelle nur rund 500 Meter Breite und gesäumt von bis zu 1000 Meter hohen Bergen eine Eindrucksvolle Fahrt.
Lemaire Kanal
Lemaire Kanal
Nach der Passage des Lemaire Kanals landeten wir auf Petermann Island. Dort sahen wir noch einmal Adelie- und Gentoopinguine.
Adelie Pinguin
Gentoo Pinguin
Baby Pinguine
Gentoos and Humans - 2 each
Danach ging es zum Abschluss des Tages und zum Abschluss unserer Reise in der Antarktis noch zur Ukrainischen Forschungsstation Vernadsky. Die Station wurde 1947 als britische Faraday-Station gebaut und 1996 an die Ukraine verkauft.
Skua auf Vernadsky
Vernadsky Antarktis Station
Wegweiser - Station Vernadsky
Nach dem Besuch der Station ging es noch auf eine Zodiac-Tour durch ein Feld Eisberge.
Eisberge bei Vernadsky
Eisberge bei Vernadsky
Robbe auf Eisscholle - bei Vernadsky
Nach dieser tollen letzten Zodiacfahrt ging es Richtung Kap Hoorn, wir verliessen die Antarktis. Sie bescherte uns noch einen tollen Abschied: